


Etwa ein Drittel der über 65-Jährigen stürzen mindestens einmal im Jahr.
Stürze bei Altenheimbewohnern sind besonders häufig. Statistisch gesehen kommen auf jeden Heimplatz ein bis
zwei Stürze im Jahr. Brüche gehören bei alten Menschen zu den häufigen
Folgen eines Sturzes mit Langzeitwirkung.
Aber auch ein glimpflicher Sturz ist ein Einstieg in einen Teufelskreis,
weil sich die Bewohner aus Angst vor neuen
Unfällen weniger bewegen und damit das Sturzrisiko
unbeabsichtigt weiter erhöhen.
Verschiedene Modellvorhaben zur Sturzprophylaxe verzeichnen klare Erfolge: Die Zahl der Stürze geht
um 21 Prozent und die Zahl sturzbedingter Krankenhauseinweisungen um rund 30 Prozent zurück.