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Unfallprävention für Forstbetriebe

Gesund im Forst

Die Unfallzahlen in der Waldarbeit befinden sich seit jeher auf einem hohen Niveau.

Die 1.000 Mann-Quote meldepflichtiger Unfälle liegt bei >100. Zum Vergleich: In Industriebetrieben liegen diese
bei < 5. Dabei gelten die technischen Möglichkeiten zur Reduktion als ausgeschöpft.

Die Untersuchungen bestätigen diesen Sachverhalt, denn die meisten Unfälle werden durch die Missachtung wichtiger
Sicherheitsregeln verursacht (Heil: 47 von 53 untersuchten Unfällen).

Die Möglichkeiten

Die verbleibenden Möglichkeiten hohe Unfallzahlen zu senken können deshalb nur darin bestehen, durch innovative Ansätze
die Beteiligten dazu zu bewegen, ihr Verhalten zu ändern. Wie nötig dieser Lernschritt im Forstbereich ist, belegen die Unfallstatistiken.

Die Verbesserung des kontinuierlichen Holzflusses vom Wald zum Werk gewinnt
für die Forstwirtschaft in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Dabei ist es wichtig, alle Akteure der Wald-Holz-Kette in
den Verbesserungsprozess einzubeziehen. Eine traditionell wenig beachtete Gruppe stellen dabei die Beschäftigten im Forst dar.
Unter den neuen, hoch technisierten Arbeitsbedingungen ist es für sie keine Selbstverständlichkeit, auf Dauer gesund zu bleiben.

Um die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen die Forstwirtschaft steht zu bewältigen, ist es nötig den Blick von der
technischen Weiterentwicklung auf das Humanpotenzial der Beschäftigten zu lenken. Nirgendwo gilt diese Aussage mehr als in
der Unfallprävention und Gesundheitsbildung.