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[03.07.2010] Tipps für Hitzetage II


Die ersten warmen Nächte des Jahres können vor allem älteren Menschen schwer zu schaffen machen. «Ältere trinken ohnehin wenig, und wenn sie dann noch ins Schwitzen kommen, macht der Kreislauf schnell Probleme».
Das warnt der Münchener Kardiologe Prof. Wolfram Delius vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in München. Doch nicht nur Ältere sollten während der Wärmeperiode ausreichend - und vor allem mehr als sonst - trinken. «Das gilt grundsätzlich für alle. Denn viele Menschen unterschätzen, dass sie durch Wärme mehr schwitzen und damit deutlich mehr Flüssigkeit verlieren als sonst.»
Obwohl der Frühling noch nicht zu Ende ist, hat Deutschland bereits zwei «Tropennächte» erlebt. Als «Tropennacht» bezeichnen Meteorologen eine Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Mehrere Stationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) registrierten in den vergangenen beiden Nächten Temperaturen von mindestens 20 Grad.

Gesundheitliche Probleme könne bei Wärme auch die Einnahme von Blutdrucksenkern machen, warnt Delius. Zusammen mit der Hitze addiere sich der blutdrucksenkende Effekt. Wer sich schwindlig und schlapp fühlt, sollte sich in jedem Fall sofort hinlegen. Auch feuchtkalte Handtücher, die um die Beine gewickelt werden, können die nächtliche Wärme etwas erträglicher machen.
In jedem Fall sollten sich die Menschen nicht zu warm zudecken, so der Kardiologe, und die Räume gut durchlüften. «Und vor allem auch bei Kindern darauf achten, dass sie nicht zu warm zugedeckt sind».

Auch wenn es noch so heiß ist: Es sollte in Ihrer Schlafecke nicht zugig sein. Falls Sie Ventilatoren einsetzen: Sie sollten - anders als im Fußball - besser Abseits, sonst gibt es eine Erkältung.

[30.06.2010] Tipps für Hitzetage I


Bei hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad und mehr gerät Alltägliches schnell zur Tortur.
Für eine echte Abkühlung helfen tagsüber nur regelmäßiges Trinken und möglichst leichte Kost - für die Nacht gibt es andere Tricks.
Ventilator und Klimaanlage sind mit Vorsicht zu gnießen.

Steigen die Temperaturen über die 25-Grad-Marke, wird der lang ersehnte Sommer schnell zur Plage.
Unserer Natur als \"Warmblüter\" entsprechend verfügen wir über ausreichende Regulationsmechanismen, die unsere Körpertemperatur konstant halten:

1. Tipp
Der Mensch besitzt zwischen zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen. Diese kühlen den Körper ab, wenn er großer Hitze ausgesetzt ist. Während diesem Prozess verlieren wir viel Wasser und auch lebensnotwendige Mineralien. Das ist gerade für Kinder und ältere Menschen ein großes Problem, die häufig das Trinken vergessen. Daher ist es gerade zu ein Muss, an heißen Tagen jede halbe Stunde 0,2 l Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

2. Tipp
Das beste Wasser allerdings können Sie essen: Es sind wasserhaltige Früchte, rohes Gemüse und frische Salate. Denn diese enthalten nicht nur Wasser, sondern auch noch alle wichtigen Vitamine und sonstige Mineralien, die man gerade aufgrund des Schwitzens benötigt.

3. Tipp
Meiden Sie Alkohol - der führt zu zusätzlichem Wasserverlust.

4. Tipp
In der heißen Jahreszeit ist selbst gemachter Fruchtsaft ideal. Servieren Sie diesen nicht eisgekühlt, denn danach fangen sie erst recht zu schwitzen an. Auch lauwarmer grüner Tee mit frischer Minze ist hervorragend geeignet, dem Organismus zusätzlich die Regulationsarbeit zu unterstützen.

5. Tipp
Gönnen Sie sich zwischendurch ein kühles Fußbad und lassen Sie so oft wie möglich kaltes Wasser über ihre beiden Handgelenke laufen. Leiden Sie unter heißen Füßen, dann bereiten Sie sich zweimal täglich ein lauwarmes Fußbad mit einigen Tropen Kampferöl.

6. 6. Tipp
Gerade in der Sommerhitze wird der extreme Kopfschweiß zum Problem. Reduzieren Sie den Salzgehalt in Ihrer täglichen Nahrung und trinken Sie morgens und abends eine Tasse Salbeitee.

7. Tipp
Haben Sie vor, Ihren Urlaub in einem sehr heißen Land zu verbringen, sollten Sie sich in den ersten drei Tagen einfach nur erholen und sich nicht sofort in anstrengende Urlaubsaktivitäten stürzen. Ihr Immunsystem braucht ein wenig Zeit sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Tägliche Spaziergänge barfuss am Strand in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagstunden eignen sich hervorragend. Befindet sich in Ihrem Hotelzimmer eine Klimaanlage, die Sie nicht selbst einstellen können, decken Sie sich gut zu und ziehen Sie nachts warme Kleidung an. Damit beugen Sie einer Erkältung vor, die Ihnen ansonsten einen großen Teil Ihres wohlverdienten Urlaubs rauben würde.

8. Tipp
Generell gilt während der wärmsten Zeit des Jahres: Alle Lebensmittel nur frisch verzehren! Viele Bakterien und andere Erreger auf Nahrungsmitteln vermehren sich bei Hitze wesentlich schneller. Essen verdirbt in Windeseile. Achten Sie insbesondere in Restaurants und beim Eis darauf, dass alle Speisen täglich frisch zubereitet werden.
[31.05.2010] Spielkonsolen – unechter Sport mit geringem Nutzwert


Sportspiele für Videokonsolen haben in den letzten Jahren geboomt. In Zusammenhang mit dieser großartigen Errungenschaft hat ein Forscherteam der Uni Münster eine Studie erstellt – mit ernüchternden Ergebnissen.

Die Werbung für Interaktive Videospiele preist unter anderem den Beitrag zur körperlichen Fitness an, den „Spiele“ wie Boxen oder Tennis angeblich leisten. Genau an diesem Punkt setzt die Studie der Sportwissenschaftler an und stellt knallhart die Frage: Sind Interaktive Videokonsolen eine Alternative zu „echter“ sportlicher Bewegung?
Die Antwort lautet: Nein, sind sie nicht. „Virtueller Sport ist allenfalls Bewegung und kann echten auf keinen Fall ersetzen“, lautet das Fazit von Professor Klaus Völker, unter dessen Leitung geforscht wurde. Ebenfalls
Weiter führt die Studie deutlich vor Augen, dass Konsolen-Fans „nicht miteinander, sondern nebeneinander spielen“. Die Kommunikation als ein wichtiger, auch motivierender Faktor bei vielen Sportarten werde durch die einseitige Ausrichtung der Spieler auf den Bildschirm beeinträchtigt!

Also doch raus an die Luft … wir wünschen Ihnen dafür nette Begleitung.
Lesen Sie weiter unter www.campus.uni-muenster.de
[30.04.2010] 2008 starben mehr Menschen bei Unfällen


»Die meisten Unfälle passieren im Haushalt«, ist die weitverbreitete Einsicht. Sie klingt banal und entspricht der Wahrheit. Sie wird von den Statistiker der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auch für das Jahr 2008 bestätigt.
Nahezu ein Drittel aller Unfälle (rund 2,73 Mio.) ereignen sich im häuslichen Bereich. Beinahe ebenso hoch ist die Anzahl der Menschen, die sich in ihrer Freizeit verletzten (etwa 2,63 Mio.). Hier spielen vor allem Sportverletzungen eine große Rolle. Es folgen der schulische Bereich mit circa 1,39 Millionen Unfälle und Arbeitsunfälle mit rund 1,11 Millionen Verletzten. Das Schlusslicht bildet bei den Unfallverletzungen der Verkehr mit etwa 0,41 Millionen Betroffenen.
Die Statistik zum Gesamtunfallgeschehen 2008 finden Sie unter der Adresse www.baua.de/statistik im Bereich Unfälle auf der BAuA-Homepage. Die Statistik kann dort auch als PDF heruntergeladen werden.
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) - http://www.baua.de
[11.04.2010] 11 Prozent der Beschäftigten fühlen sich ihrem Arbeitgeber verbunden


Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Gallup sind viele Beschäftigte mit ihrem Job unzufrieden: Fast jeder Vierte (23 Prozent) hat innerlich bereits gekündigt.

Im September und Oktober 2009 waren rund 500 Arbeitnehmer ab 18 Jahren befragt worden. Nur jeder neunte Arbeitnehmer (11 Prozent) in Deutschland fühlt sich demnach seiner Firma stark verbunden und gibt in seinem Job vollen Einsatz. Die meisten Beschäftigten (66 Prozent) machen Dienst nach Vorschrift.

Damit ist der Anteil der engagierten Mitarbeiter seit dem Vorjahr leicht gesunken: Er lag 2008 noch bei 13 Prozent. Damals fühlten sich 20 Prozent ihrem Arbeitgeber überhaupt nicht verbunden, und 67 Prozent hatten lediglich eine geringe emotionale Bindung. Die Wirtschaftskrise hat sich demnach aber nur geringfügig auf das Engagement und die Motivation der Arbeitnehmer in Deutschland ausgewirkt.