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[14.05.2009] Angst vor Schweinegrippe – nein Danke!


Fakten zum Thema (Stand 01.05.09): In Mexiko sind neun Menschen an
Das neuartige Virus N1H1 hat in Mexiko neun Todesopfer gefordert, in den USA starb ein Säugling. Alle Betroffenen in Mexiko lebten in Slums, vermutlich unter hygienisch und sozial prekären Bedingungen. In Deutschland wurden drei, in der Schweiz und in Österreich wurden je eine Erkrankung gemeldet. Im weiteren Verlauf gab es jedoch nur positive Meldungen über Heilung der Erkrankten.

Zum Vergleich: Jeden Winter sterben ein Vielfaches davon an den Folgen von Grippe und Lungenentzündung. Meist trifft es immungeschwächte alte Menschen und Säuglinge. Täglich sterben 25.000 Menschen an Hunger, die Hälfte davon Kinder. Im Jahre 2007 hatten fast eine Milliarde Menschen keine ausreichende Ernährung, 73 Millionen mehr als noch 2006.

Unser Fazit aus Sicht des Risikomanagements:
Erstens: Als Experten in der Risikominimierung wissen wir um Gefahr und Virulenz von Viren. 1348 starb ein Drittel der europäischen Bevölkerung durch die Pest. Die spanische Grippe 1918 am Ende des ersten Weltkrieges hat 40 Millionen meist junge Menschen dahingerafft. Ein neuartiges Virus, dem weltweit weniger als ein Dutzend Menschen zum Opfer fallen, besitzt derzeit eine vergleichsweise geringe Ansteckungskraft.
Zweitens: Gefahr und Risiko werden gerne verwechselt. In Alaska beispielsweise ist das Risiko, in einen Strassen-Verkehrsunfall zu sterben x-fach größer als das Risiko, von einem Grizzly gefressen zu werden. Trotzdem haben die meisten Menschen mehr Angst vor dem hypothetischen Bären als vor den realen Autos auf der Strasse.

Der Mensch neigt dazu, Gefahren zu verharmlosen und Risiken aufzublähen.
Deshalb: Respekt vor Risiken – Ja! Angst vor Risiken – nein Danke!
[30.04.2009] Bewerbung um den Gesundheitsförderpreis 2009

Ein von SALUS-WORK entwickeltes Trainingskonzept nimmt am internen Wettbewerb der deutschen Post AG, um den Gesundheitsförderpreis 2009 teil.

Kennzeichen des Trainings ist, dass es aus einer systemischen Sichtweise heraus und mit Hilfe eines interdisziplinären Ansatzes die wesentlichen Faktoren des Gesundheitsschutzes fördert.
Durch die intensive Auseinandersetzung während der Trainings haben die Teilnehmer die Möglichkeit, gesundheitsförderliches Verhalten zu erproben und umzusetzen.

Das Schulungskonzept lässt sich mit geringem Zeitaufwand realisieren und bewegt sich finanziell im herkömmlichen Rahmen für Gesundheitsförderungsmaßnahmen.
[22.04.2009] Gesundheitsschutz als Menschenrecht

Der diesjährige Welttag für Arbeits- und Gesundheitsschutz am 8. April trägt das Motto: "Health and life at work: A basic human right". Die IVSS (Internationale Vereinigung für soziale Sicherheit) macht damit deutlich, dass die betriebliche Förderung der Mitarbeitergesundheit einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Sicherheit in Unternehmen darstellt.

Das die Arbeitsbedingungen einen bedeutenden und direkten Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer haben ist nicht neu. Die von der IVSS veröffentlichten Zahlen verdeutlichen aber einmal mehr:
• Alle drei Minuten stirbt weltweit eine Person an den Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit
• Etwa 4 Prozent des BIP gehen infolge von Arbeitsunfällen verloren
Auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt von 2008 bezogen stellt diese Zahl, neben dem persönlichen Leid, eine Belastung der Unernehmen und Kostenträger von beeindruckenden 99,57 Mrd. Euro dar.
[06.04.2009] Deutscher Arbeitsschutzpreis 2009

Salus-Work präsentiert innovative Präventionskonzepte in Kooperation mit der Deutschen Post AG.

Aktiver Arbeitsschutz wird belohnt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Länderausschus für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung(DGUV) haben zu diesem Thema gemeinsam einen Wettbewerb ins Leben gerufen. Prämiert werden Unternehmen, die sich durch innovative Produkte und Prozesse in besonderer Weise für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz engagieren.

Salus-Work beteiligt sich im Rahmen seiner Kooperation mit der Deutschen Post AG an diesem Wettbewerb. Das eingereichte Trainings-Konzept befähigt Postboten dazu, unterschiedlichste Gefährdungen rechtzeitig zu erkennen und so die Anzahl und den Schweregrad von Berufsunfällen deutlich zu reduzieren.
[22.03.2009] Light Produkte auf dem Prüfstand


Vermeintlich gesunde Nahrungsmittel können schwer im Magen liegen.
Light, slim, low fat – so unterschiedlich die Bezeichnungen, so eindeutig die Botschaft. „Leichte“ Lebensmittel sind in, suggerieren sie doch gerade jetzt im Frühling, beim Kampf gegen die Fettpölsterchen gute Dienste zu leisten. Aber häufig entpuppen sich die Schlankmacher als wahre Zuckerbomben oder sie enthalten um ein Vielfaches mehr an Fett oder Salz als die „normale“ Konkurrenz.

Diese erschreckenden Ergebnisse lieferte eine Untersuchung der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch, in der 13 Produkte mit Nährwertampeln auf ihren Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz getestet wurden. Ergebnis: 11 Light-Produkte erhielten in mindestens einer Kategorie die rote Ampel.
Der Grund ist schnell erklärt. Ein Produkt darf den Zusatz „leicht“ tragen, wenn es 30% weniger Fett oder Zucker als das Originalprodukt enthält. Die fettreduzierten Produkte enthalten dafür häufig mehr Zucker oder Salz, um den Geschmacksträger Fett auszugleichen.

So wurde beispielsweise bei einer Remoulade der Fettgehalt um 85% reduziert – gleichzeitig war der Salzgehalt mit 3,1g/100g mehr als doppelt so hoch wie im Originalprodukt. Ebenso konnte in „leichten“ Frühstückscerealien ein Zuckergehalt gemessen werden, der doppelt so hoch war, wie bei den normalen Corn Flakes.